Wann kommt das Supercomputer-Excel?
Wenn Excel viel Rechenpower braucht
Liebe Leserin, lieber Leser,
in den führenden Industrienationen stehen Supercomputer zu Dutzenden in Forschungseinrichtungen. In den USA sind sogar Hunderte solcher Power-Rechner zu finden.
Zwei davon durchbrechen in ihrer Rechengeschwindigkeit sogar die Grenze von einem Petaflop. Peta steht für Billiarde, flop für "floating point operation". Diese Computer können also mehr als 1.000.000.000.000.000 Fließkommaoperationen pro Sekunde durchführen.
Das sind eine Millionen mal eine Milliarde Fließkommaoperationen pro Sekunde. Tatsächlich gibt es Anwendungen, bei denen solche Rechenleistungen benötigt werden, beispielsweise bei der Simulation und Energieberechnung von Molekülen.
Ich weiß aus Ihren Mails, dass es unter Ihnen Anwender gibt, bei denen komplexe Excel-Formeln tagelang rechnen, um Millionen von Datensätzen zu verarbeiten.
Einige wenige der schnellsten Supercomputer arbeiten mit einen Windows als Betriebssystem. Mich würde interessieren, wie schnell Excel auf einem Rechner arbeitet, der einige Billionen Fließkommaoperationen pro Sekunde ausführt. Es gibt ja einige Excel-Tabellen oder Excel-Makros, die eine ganze Weile brauchen, bis Sie errechnet sind.
Auf einem Supercomputer würde das natürlich nur einen Bruchteil der Zeit benötigen. Bei meinen Anwendungen sind die Rechenzeiten im Normalfall nicht sehr hoch. Daher finde ich es ganz schön, wenn Excel mal ein paar Minuten rechnen muss. Das gibt mir die Zeit, mir einen schönen, schaumigen Milchkaffee zuzubereiten.
Ein angenehmes Wochenende wünscht Ihnen
Ihr
Martin Althaus, Chefredakteur von Excel Daily
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